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Historie

Geschichte des Hauses

 

IMG_8142Es war 1845, Saarbrücken gehörte zur preußischen Rheinprovinz, als sich die königlich preußische Bergwerksdirektion zum Bau eines Beamtenhauses für den Prinz-Wilhelm-Schacht am Hirschenberg entschloss. Ein Jahr später war es auch schon fertig und es ist heute das Haus in Gersweiler in der Hauptstraße 24.
Dort, wo Sie jetzt sitzen war ein zweites Haus, das damalige Schichthaus. Jedoch waren damals andere Schächte ertragreicher als der Schacht am Hirschenberg, deshalb wurde das Grundstück mit Haupthaus und Schichthaus verkauft.
Neuer Eigentümer wurde der Steingutfabrikant Wilhelm Schmidt. Im Haupthaus wohnten Angestellte der Fabrik und das Schichthaus wurde umgebaut zum Stall für die Kutschpferde, die damals die Wagen zogen, um Waren im Saarland zu verteilen.
1901 wurde die Steingutfabrik geschlossen und sie wurde zusammen mit dem Anwesen Hauptstraße 24 vom Ingenieur Adolf Langhammer erworben, der dann auch mit seiner Familie in diesem Haus lebte.
1926 wurde der Stall abgerissen und das Haupthaus wurde in L-Form erweitert. Auf dem Fundament des Stalles wurde ein Wintergarten mit Terasse gebaut.
Der 26. Oktober 1944 war ein historisch bedeutender Tag für das Haus, denn es sollte eigentlich sein Ende sein. Im Bombenhagel des zweiten Weltkrieges fiel ein Großteil der benachbarten Fabrik in Schutt und Asche und auch das Wohnhaus wurde getroffen.
Die Familie saß gerade beim gemeinsamen Mittagessen am Esstisch, als eine Bombe im Haus einschlug; durch das Dach genau in den Stuhl derHausherrin, die glücklicherweise kurz aufgestanden war um etwas aus der Küche zu holen. Da die Bombe ein Blindgänger war, blieben Haus und Bewohner unversehrt.
Zehn Jahre später, im Jahre 1954, nach dem Tode der Fabrikantenwitwe Emma Langhammer, wurde das Haus wieder zum Wohnhaus für Angestellte, was es in seiner Geschichte schon mehrfach war.
1977 wurde die Maschinenfabrik Langhammer in ein Ingenieurbüro umgewandelt und Heinz Langhammer, Enkel des Firmengründers, erwarb das Haus Nr. 24 und baute es für sich und die Seinen wieder zum Wohnhaus aus. Der Wintergarten wurde zum Terassenkeller und war Futterküche für das danebenliegende Terrarium.
1995 entschloss er sich nach Mallorca zu ziehen und verkaufte 1996 das gesamte Anwesen an die Familie De Masi.
Im Jahr 2002 wurde erneut massiv an- und umgebaut; und das Schichthaus-Pferdestall-Futterküche wurde ein kleines italienisches Restaurant.
Am 17. März 2010 haben wir nun das Anwesen gekauft und wollen daraus einen Ort der Gemütlichkeit schaffen,wo Sie und Ihre Gäste ungestört vertrauliche Gespräche führen, in ansprechendem Ambiente dinieren und so das Leben und den Augenblick genießen können.